So planst du deine Aktion

Du willst eine eigene Aktion starten? Super. Hier erklären wir dir, wie das funktioniert. Für die Planung deiner Aktion musst du sechs Aspekte im Blick behalten.

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1: Idee

Der Herstück jeder Aktion ist eine gute Idee. Gehe mit offenen Augen durch deinen Stadtteil und überlege, wo du dich einbringen kannst. Möglicherweise hast du bereits Kontakte zu einer sozialen Initiative, der mit einem Kurzzeiteinsatz geholfen wäre. Auf diese Weise verwandelst du dich von einem Zuschauer zu einem sozialen Akteur.

Liste mit guten Ideen für Aktionen

2: Leitung

Damit Aktionen funktionieren, braucht es Leute, die Verantwortung übernehmen. Wir nennen diese Aufgabe "Team-Captain". Am besten ist es, eine Aktion zu zweit zu leiten. Dann kann man sich gegenseitig unterstützen. Team-Captains planen eine Aktion, nehmen Kontakt zum Einsatzort auf und klären die Rahmenbedingungen.

Mehr zur Aufgabe eines Team-Captains

3: Einsatzort

Die überwiegende Anzahl von Aktionen findet in Kooperation mit bereits bestehenden sozialen Initiativen statt. Auf diese Weise unterstützen wir deren wertvolle Arbeit und bringen Interessierte mit ihnen in Kontakt. Damit eine Aktion gelingt, braucht es vor Ort in der Einrichtung eine feste Ansprechperson. Häufig sorgen die Einrichtungen auch für die Verpflegung während der Aktion.

Einrichtungen, mit denen wir bisher kooperiert haben

4: Finanzierung

Mit einigen Aktionen sind Kosten verbunden. Um solche Aktionen realisieren zu können, braucht es die Unterstützung von privaten Spendern, Firmen oder religiösen Gemeinschaften. Für maches gibt es auch Zuschüsse von der Stadt. Serve the City Bremen ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Spendenquittungen können ausgestellt werden.

Unterstützer gewinnen

5: Versicherung

Wenn deine Aktion in Kooperation mit einem sozialen Träger durchgeführt wird, sind die Engagierten in der Regel über dessen Versicherung abgedeckt. Für alle anderen Fälle, in denen auch die persönliche Versicherung nicht greift, schützt die Stadt Bremen seit 1.7.2006 alle freiwillig Engagierten mit einer Unfall- und Haftpflichtversicherung.

Mehr Infos zum Thema "Versicherung"

6: Mitmach-Team

Schlussendlich kann deine Aktion natürlich nur zu Stande kommen, wenn sich genügend Mitmacher finden. Lade deine Freunde und Bekannten ein, dich bei deiner Aktion zu unterstützen. Falls deine Aktion eine Mindest-Teamgröße hat und diese nicht erreicht wird, kommt es in seltenen Fällen auch vor, dass die gesplante Aktion leider abgesagt werden muss.

So lädst du deine Freunde ein